Das postmoderne Gebet

Ja, in etwa so… 😉

DurchEinAnderBlog

Öffentlich zuzugeben, dass ich bete, ist mir oft peinlich. Wenn ich keine Lust auf Peinlichkeiten und umständliche Erklärungen habe, dann sage ich lieber, dass ich täglich meditiere. Zwar weiss ich, dass Meditation etwas anderes ist als Gebet. Aber so ungefähr werden die Leute schon verstehen, was ich meine. Zumal ich vermute, dass auch andere es vorziehen, sich öffentlich als Meditierende statt als Betende darzustellen, weil es auch ihnen peinlich ist zuzugeben, dass sie mit GOTT sprechen.

Warum ist Beten peinlich?

In einem Gottesdienst gemeinsam mit anderen das Unservater zu sprechen, mag noch angehen. Denn das ist eingespielte Praxis, in die ich mich stellen kann, ohne die ganze Verantwortung dafür zu übernehmen. Auch wenn ich als Pfarrerin ein Gebet spreche, das ich selbst formuliert habe, kann ich mich noch im Talar verstecken: hinter meiner Pflicht als Liturgin. Schliesslich erwartet die Gemeinde, dass ich GOTT hier und jetzt mit DU anrede. Wenn…

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